SVU setzt sich beim VfR 2:1 durch

Prinzip Hoffnung bleibt, auch wenn der Glaube fehlt

VfR Simmern steckt nach 1:2-Niederlage gegen Untermosel bereits den Kopf in den Sand - Geschenke der Gäste blieben aus

SIMMERN. Mannschaften von der Mosel scheinen Fußball-Bezirksligist VfR Simmern nicht zu liegen: Nach der Niederlage gegen Bullay/Alf am Sonntag zuvor unterlagen die Kreisstädter gestern auch dem SV Untermosel (1:2).

Das rettende Ufer, sprich ein Nichtabstiegsplatz, ist durch diese Niederlage in weite Ferne gerückt. Das glaubt zumindest VfR-Betreuer Markus Gross: "Das war’s! Rechnerisch ist zwar noch alles möglich, aber in unserer derzeitigen Situation . . . "

Dass die Simmerner Hoffnungen so spärlich sind, hätte nicht sein müssen. Allein mit etwas mehr Konzentration und Cleverness bei den Kontergelegenheiten im zweiten Durchgang gegen die Gäste aus Kobern-Gondorf hätte sich der VfR mehr Chancen erspielen können. Doch immer wieder verdarben Fehlpässe den einheimischen Spielern die Möglichkeit, die guten Ansätze auszubauen.

Besser machte es der SV, der sich zahlreiche Chancen erspielte, diese aber zumeist kläglich vergab. Mit zwei Ausnahmen: In der 24. Minute sorgte Torjäger Mario Sabel mit schönem Kopfball für den Ausgleich, und eine Viertelstunde vor Spielende erzielte Rechtsaußen Benjamin Maur den Siegtreffer. Für die Hunsrücker war Kay Wohlfahrt erfolgreich (7./Freistoß).

SV-Trainer Albert Hilger kommentierte: "Wir haben verdient gewonnen, sind aber auch nicht hierher gekommen, um Geschenke zu verteilen."