05.09.2010

SV Untermosel - TSV Emmleshausen 2:4 (1:3)

Tore: Sven Buchholzer, Matthias Hein

SVU in den entscheidenden Situation nicht clever genug

Kobern-Gondorf: Nach der knappen Niederlage gegen RW Koblenz war bereits Sonntag das nächste Spitzenteam zu Gast auf dem Koberner Kunstrasen. Zwar war man diesmal ganz nahe dran am Punktgewinn, am Ende hatten aber die Hunsrücker dann doch das bessere Ende für sich. Schon nach sieben Minuten ging der Favorit mit dem ersten Torschuss in Führung. Aber der SVU zeigte sich wenig beeindruckt und kam besonders nach ruhenden Bällen in den Strafraum immer wieder zu Chancen. Einen dieser hohen Wolf-Bälle verlängerte Sven Buchholzer mit Unterstützung seines Gegenspielers Mitte der ersten Hälfte ins Netz. Die Begegnung war nun überraschend offen. Von einer Dominanz des Aufstiegskandidaten war nichts zu sehen. Unmittelbar vor der Pause kam der TSV dann aber doch noch mit den Torschüssen drei und vier zu einer 3:1-Führung. Alle drei Treffer erzielte Top-Torjäger Benjamin Reiner, der Gegenspieler Richard Kröber einige unlösbare Aufgaben stellte. Ärgerlich war der Pausenrückstand vor allem, weil unmittelbar vor dem dritten Gegentor Mathias Hein und Tobias Arenz innerhalb einer Minute gleich zweimal nur den Innenpfosten trafen und auch Daniel Hastenteufel und Dirk Endres im Nachsetzen den Ball einfach nicht im Tor unterbrachten. So ging es mit einer mehr als schmeichelhaften Gästeführung in die Pause. Unverändertes Bild nach der Halbzeit. Kobern hielt dagegen, Emmelshausen ohne weitere Torchancen. Nach gut einer Stunde kam der Gastgeber durch einen von Matthias Hein sicher verwandelten Foulelfmeter wieder heran. Auch wenn die Hintermannschaft der Hunsrücker noch in einige Verlegenheit kam, reichte es nicht mehr zum Ausgleich. Die Entscheidung fiel in der 75. Minute nach einem Stellungsfehler im Anschluss an einen zu leichten Ballverlust. Aus der Effektivität der Spitzenmannschaften muss die Ellner-Truppe lernen und die Leistungen gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte wiederholen, dann wird auch der Abstand zu den Abstiegsrängen in den kommenden Wochen wieder größer werden.

Es spielten: Tobias Buddendiek, Benjamin Maur, Richard Kröber, Daniel Hastenteufel (65. Andreas Meurer), Tobias Arens, Stefan Ostkamp, Achim Lauer, Matthias Hein, Matthias Wolf, Dirk Endres, Sven Buchholzer (81. Wasfi Bakri)