TV Winningen - SV Untermosel 1:5 (1:1)

Tore:   Manfred Haag, Norbert Simonis, Hermann-Josef Meurer, Rudi Naunheim, Otmar Maur

Gerd Haag - Norbert Simonis, Werner Merkenich, Peter Naunheim, Hermann Maur - Karl-Heinz Ostkamp, Otmar Maur, Matthias Reif (60. Rudi Naunheim) - Walter Haag (55. Hermann-Josef Meurer), Manfred Haag, Peter Haag

Ein wahres Fußballfest erlebten ca. 500 Zuschauer in Winningen bei dem Lokalschlager zwischen dem TV Winningen und SV Untermosel. Durch einen bravourösen Endspurt in den letzten Spielen (13:3 Punkte aus den letzten acht Spielen) und nun dieser überzeugende 5:1-Sieg, brachte dem SV Untermosel der 2. Platz in der Bezirksliga-Mitte. Somit nimmt unsere Mannschaft an der Aufstiegsrunde zur Landesliga teil. Recht konzentriert ging die Mannschaft aus Kobern-Gondorf in diesem Lokalderby zu Werke. Man hatte schon in der ersten Halbzeit die größeren Spielanteile. Manfred Haag brachte den SVU nach etwa 20 Minuten mit 1:0 in Führung. Danach hatte unsere Elf die Gelegenheit, diese knappe Führung auszubauen. In der Schlußphase der ersten 45 Minuten kamen die Winninger, die dem SVU natürlich nichts schenkten, stärker auf. Kurz vor der Halbzeit glichen die Gastgeber durch ein schönes Tor zum 1:1-Pausenstand aus.
Nach dem Wechsel machte der TV Winningen mächtig Dampf. Gerd Haag verhinderte etwa nach einer knappen Stunde das 2:1 der Gastgeber, als er einen Volleyschuß von H. Hoffbauer abwehren konnte. Kurz darauf schoß Norbert Simonis mitten in dieser Drangperiode der Gastgeber die wichtige 2:1-Führung heraus. Als Hermann-Josef Meurer anschließend zum 3:1 einköpfen konnte, war der Widerstand der tapfer kämpfenden Gastgeber gebrochen. In der 75. Minute machte Rudi Naunheim ein schönes Tor zum 4:1, in der 80. Minute Otmar Maur das 5:1. Es war durchaus ein höherer Sieg möglich. Die Zuschauer, soweit sie es mit dem SVU hielten, hatten ihre wahre Freude daran, in welch guter Spiellaune sich der SVU präsentierte. Man muß der gesamten SVU-Mannschaft ein ganz dickes Kompliment machen. Wie schon in Lehmen war wohl mitentscheidend, daß die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen wurden. An dieser Stelle muß man Werner Merkenich, Karl-Heinz Ostkamp und Norbert Simonis ein Lob aussprechen.