Heinz Drüings Spielwitz - SVU hatte nichts zu lachen

 

Erste Auswärtsniederlage für Untermosel: 1:6 in Bad Ems

 

VfL Bad Ems - SV Untermosel Kobern-Gondorf 6:1 (3:0)


BAD EMS.
Wie bereits vor zwei Jahren beim Aufstiegsspiel zur Verbandsliga zwischen dem VfL Bad Ems und dem SV Untermosel endete auch die erste Verbandsliga-Begegnung zwischen beiden Mannschaften mit 6:1 (3:0) für den Gastgeber im Silberau-Stadion.
In den ersten Minuten der Begegnung operierte der SVU keineswegs verhalten und versuchte, sein Spiel dem Gegner aufzuzwingen. Doch bereits in der 7. Minute brachte Norbert Klein aus abseitsverdächtiger Position nach Vorlage von Heinz Drüing den VfL Bad Ems in Führung. Durch dieses frühe 1:0 wurde der Gastgeber immer sicherer. Vier Minuten später hatte Heiko Polster das 2:0 auf dem Fuß. Nach einem Alleingang von der Mittellinie aus ging sein Schuß aus 16 Metern knapp über das SVU-Gehäuse.
Heinz Drüing wurde von der Abwehr der Moselaner nicht eng genug gedeckt. Er hatte zu viel Spielraum und konnte so seinen Spielwitz zur Geltung bringen. In der 17. Minute brachte er seine Mannschaft durch einen unhaltbaren Schuß aus 16 Metern mit 2:0 in Führung.
Der VfL wurde immer gefährlicher und ließ dem SVU einfach nicht zu seinem gewohnten flüssigen Spiel kommen. Durch einen direkt verwandelten Eckball von Bernd Endres hieß es in der 22. Minute 3:0 für den Gastgeber. Bei der Abwehraktion sahen die Kobern-Gondorfer nicht gut aus.
In der 29. Minute hatte der Aufsteiger die erste echte Torchance zu verbuchen. Ein Kopfball von Norbert Simonis auf Vorlage von Christoph Jung ging knapp am Tor vorbei.
Nach dieser Aktion kam der SVU etwas besser ins Spiel. So hatte Peter Haag in der 40. Minute mit einem Flachschuß aus 16 Metern Pech, Torwart Weisbrod parierte glänzend. Drei Minuten später konnte sich auf der Gegenseite Schlußmann Rainer Maur auszeichnen, als er einen 20-Meter-Schuß von Heinz Drüing abwehrte. In der gleichen Minute scheiterte dann Peter Haag mit einem Handelfmeter an dem Emser Schlußmann.
Nach dem Wechsel machten die Schützlinge von Trainer Peter Durst mehr Dampf. So erzielte Norbert Simonis mit einem Distanzschuß aus 16 Metern den Anschlußtreffer zum 1:3. Der gleiche Spieler hatte wenig später mit seinem Volleyschuß aus zwölf Metern Pech, als er am Schlußmann der Gastgeber scheiterte.
Mitten in der Kobern-Gondorfer Drangperiode erzielte Markus Renzel in der 70. Minute von der Torauslinie aus spitzem Torwinkel das vorentscheidende 4:1. Vier Minuten später erhöhte wiederum Norbert Klein mit einem Kopfball auf Vorlage von Klaus Gombert auf 5:1. In der 76. Minute stellte Heinz Drüing das 6:1-Endergebnis her.
Der Sieg des VfL Bad Ems ist hoch verdient. Verbandsliganeuling SV Untermosel zeigte im Silberau-Stadion seine schwächste Saisonleistung und blieb weit unter seinem fußballerischen Können.


SV Untermosel: Rainer Maur, Rainer Neuert, Heinrich Naunheim, Otmar Maur, Werner Merkenich, Gerd Kalter, Christoph Jung, Matthias Reif (69. Michael Pillig), Thilo Stoye, Peter Haag, Norbert Simonis.
VfL Bad Ems: Weisbrod, Müller, Renzel, D. Weisbrod,  Hommerich (77. Heimel), Endres (74. Kohlhaas), Krämer, Gombert, Klein, Drüing, Polster.
Tore: 1:0 Klein (7.), 2:0 Drüing (17.), 3:0 Endres (22.), 3:1 Norbert Simonis, 4:1 Renzel (70.), 5:1 Klein (74.), 6:1 Drüing (76.)
Zuschauer: 250. Schiedsrichter: Lang (Koblenz-Metternich)