SV Untermosel - BSC Güls 1:4 (0:2)

Tor: Erich Jax

Eine vom Ergebnis deutliche Heimniederlage mußte der SV Untermosel im Lokalderby gegen den BSC Güls hinnehmen. Nach nervösem Beginn auf beiden Seiten geriet der SVU erneut früh in Rückstand. Schiedsrichter Barthel (Höhr-Grenzhausen) verhängte gegen SVU-Tormann Liesenfeld wegen Übertretens einen Freistoß, den der BSC Güls durch Hommen zur 1:0-Führung nutzte.
Nach 20 Minuten kam der Gastgeber besser ins Spiel. Bei Schüssen von Matthias Reif, den ein Gülser Verteidiger von der Linie beförderte, sowie von Peter Haag, der aus kürzester Entfernung am Torwart scheiterte, lag der Ausgleich in der Luft. Auszeichnen konnte sich in dieser Phase besonders Neuzugang Thomas Hellinger, der für Druck aus dem Mittelfeld sorgte. Auffallend waren jedoch auch häufige Abseitspositionen des SVU, weil zu spät abgespielt wurde.
Der BSC Güls führte vor, wie man erfolgreich spielt: Eine kompromißlose Abwehr, ein bewegliches Mittelfeld, in Gerry Milz ein gefährlicher Ein-Mann-Sturm und eine fast hundertprozentige Chancenverwertung. So leitete in der 39. Minute ein scharf hereingeschlagener Eckball das 0:2 durch den Gästestürmer Gerry Milz ein.
Seine stärkste Zeit hatte der SVU unmittelbar nach der Pause. Nachdem Peter Haag eine Zeitstrafe hatte absitzen müssen, gelang in Unterzahl dem nun offensiver orientierten Erich Jax auf Flanke von Matthias Reif in der 55. Minute per Kopf der Anschlußtreffer. Bei zwei herrlichen Weitschüssen von Hansi Kröber stand dem nunmehr verdienten Ausgleich die Torlatte im Wege. Für die Vorentscheidung sorgte Gerry Milz, der einen Steilpaß in der 65. Minute mit seinem zweiten Treffer abschloß. Der BSC Güls hatte nun leichtes Spiel. Von zahlreichen Torchancen wurde in der 73. Minute schließlich eine durch Kai Scheuffler zum 1:4-Endstand genutzt.

SV Untermosel: Johannes Liesenfeld, Heinrich Naunheim (40. Hansi Kröber), Thilo Stoye, Jürgen Simonis, Erich Jax, Thomas Hellinger, Thomas Schäfer (46. Michael Dötsch), Christof Jung, Peter Haag, Matthias Reif, Mike Karsten.