Aufsteiger Hatzenport nach Remis im Siegestaumel

Bezirksliga: Durst-Elf lieferte sich beim 4:4 einen offenen Schlagabtausch mit der SGU

KOBERN. Tag der offenen Tore an der Mosel: Zwei schwache Abwehrreihen ermöglichten zum Saisonauftakt in der Fußball-Bezirksliga Mitte das torreiche 4:4 zwischen der SG Untermosel/Dieblich und dem SV Hatzenport/Löf.

„Da wir noch durch die Relegation mußten um aufzusteigen, liegt natürlich eine sehr anstrengende Saison hinter uns. Deshalb muß ich meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen, daß sie das Spiel nach dem Rückstand in Unterzahl noch gedreht hat,“ zeigte sich Hatzenports Trainer Peter Durst sehr zufrieden. Der Aufsteiger feierte nach dem offenen Schlagabtausch das Remis wie einen Sieg.

Bei idealen Bedingungen und vor 450 Zuschauern erwischten die favorisierten Gastgeber den besseren Start. In der 14. Minute ging die SGU durch einen Kopfballtreffer von Michael Dötsch in Führung, die Vorarbeit hatte Achim Rogalski geleistet. Der Ausgleich in der 26. Minute fiel angesichts der Überlegenheit der Platzherren ein wenig überraschend: Torschütze war Gäste-Libero Manfred Haag per Elfmeter. Vorausgegangen war ein Foul von Mike Arenz am agilen Thorsten Schmidt, der seinem Gegenspieler auch weiterhin viel Mühe bereiten sollte. Und auch die erneute Koberner Führung durch einen Kopfballtreffer von Hans Günter Kröber konnte Hatzenport drei Minuten vor der Pause durch Andreas Wilkening ausgleichen.

 

Und das muntere Torschießen sollte weitergehen. Nach dem Wiederanpfiff des sehr guten Unparteiischen Rudolf Weiß aus Westum war noch nicht einmal eine Minute gespielt, als Dötsch mit seinem zweiten Treffer die erneute Führung für die SGU erzielte. Danach hätte es das Spiel des Michael Dötsch werden können. Er hätte die Begegnung allein entscheiden können, vergab jedoch zwischen der 50. und 65. Minute drei große Möglichkeiten. Und nachdem Hatzenports Christian Schuhmacher (67.) die Ampelkarte gesehen hatte, glaubten offensichtlich einige SGU-Akteure, die Partie sei zu ihren Gunsten gelaufen.

Doch sie sollten ihre Rechnung ohne die Kampfkraft der Gäste gemacht haben. Die gaben sich keinesfalls auf, sondern gingen durch Tore von Ralf Ackermann und Guido Becker sogar mit 4:3 in Führung. Alles rechnete schon mit einem Sieg des Aufsteigers im ersten Bezirksliga-Spiel - doch Alberto Daraio rettete seiner Mannschaft mit dem Treffer zum 4:4 wenigstens noch das Remis und einen Punkt.

Sichtlich enttäuscht war demzufolge Gerd Kalter, der den im Urlaub weilenden Trainer Rainer Maur vertrat. „Einige Spieler haben in der Schlußphase zu wenig getan, um den möglichen Sieg einzufahren. Wer vier Tore auf eigenem Platz erzielt, sollte normalerweise den Platz als Sieger verlassen“, so Kalter.

SG Untermosel: Knodt, Conrad (67. Dittert), Arenz, Madunic, Reif, Kröber (88. Kilian), Daraio, Hilgert, Sabel (65. Schambach), Rogalski, Dötsch.

SV Hatzenport: Löhr, Schmitt, Weckbecker, Aldorf, Haag, Dany, Schuhmacher, Becker (84. Sommer), Ackermann (80. Grieß-Dany), Wilkening, Schmidt.

 

 

 

 

Auch spielerisch hatte Plags Elf viel zu bieten

Bezirksliga: SG drehte Spieß noch um

DAHLHEIM. ROB. Mit einer überzeugenden Leistung verdiente sich die SG Dahlheim/Kamp-Bornhofen den 3:1 (0:1)-Erfolg gegen die SG Untermosel.

Mit einem frühen Treffer schockten die Gäste von der Mosel die Taunus-Kombinierten. Untermosel wirkte technisch gefälliger, doch die Plag-Elf machte diese Defizite kämpferisch wett.

Glück hatte sie allerdings, daß Hansi Kröber mit zwei Freistößen für Aufsehen sorgte. Den zweiten lenkte Kiesel mit einer Glanzparade gegen die Latte.

Stürmisch, aber vergeblich forderten die Einheimischen einen Handelfmeter, doch der souveräne Unparteiische hatte keine Absicht erkannt (21.).

Nachdem Kiesel einen Sabel-Knaller aus der bedrohten Ecke gefischt hatte, blieb Axel Dahlem bei zwei Fernschüssen glücklos.

„In den zweiten 45 Minuten haben wir uns gesteigert und die Tore hervorragend herausgespielt. Die Mannschaft hat gezeigt, daß sie neben Kampf auch spielerisch einiges zu bieten hat“, so Plag nach der Begegnung. Dahlheim weist damit auch weiterhin eine weiße Weste auf.

Schiedsrichter: Meyer (Ohlweiler).

Tore: 0:1 Dötsch (3.), 1:1/2:1 beide Stjepanovic (55./62.), 3:1 Stumpf (90., Foulelfmeter).

Zuschauer: 300.

 

 

 

Untermosel verpaßte zweistelligen Erfolg

8:0 gegen Niederburg

KOBERN. VB. Dinger gibt‘s, die gibt es nicht - oder darf es vielmehr nicht geben. Nach dem knappen 0:1-Halbzeitrückstand ging die SG Niederburg/Damscheid bei der SG Untermosel in der Fußball-Bezirksliga Mitte mit 0:8 mächtig baden.

 

Mehr als Seelenmassage konnte Niederburgs Trainer Jürgen Wittelsberger nach dem Abpfiff nicht mehr anwenden. „Er hat versucht, uns noch einmal ein bißchen aufzubauen“, beschrieb SG-Spieler Michael Rüdesheim nach dem Abpfiff die diplomatische Spielbesprechung des Gäste-Trainers. Ein Donnerwetter hätte eh` nicht mehr viel helfen können, fühlten sich die Niederburger doch bei der SG Untermosel als hätte man sie in die Mosel geschmissen.

 

„Das Spiel war für uns ziemlich dramatisch“, faßte Michael Rüdesheim sein Fazit in galante Worte. Untermosel stürmte von Beginn an mit Mann und Maus, und Niederburg hatte wenig bis gar nichts dagegenzusetzen. „Wir hatten keine Möglichkeit, uns zu wehren“, formulierte Rüdesheim im Nachhinein deutlich. Und das, obwohl die Gäste beinahe in Bestbesetzung auflaufen konnten, da bis auf Dieter Langenbach das komplette, wenn auch nicht topfite Team mit von der Partie war.

 

Um die Begegnung für die Platzherren nicht zur Tore-Party werden zu lassen, agierte Trainer Wittelsberger in der Pause taktsich: „Er hat uns gepusht“, so Michael Rüdesheim. Doch es blieb bei dem Versuch, stärker zu werden. Während Torsten Keßler und der eingewechselte Lennart Schuck im Angriff nicht viel Gefahr brachten, wirbelten die Untermoselaner nach Belieben. Kurz nach dem Seitenwechsel fiel das 2:0, und der Bann war gebrochen: Im Gäste-Tor ließ man es fortan klingeln wie beim Morgengeläut. Nachdem Michael Dötsch drei Treffer erzielte, machte er Platz für Thomas Schambach, der in der Schlußphase kam und ebenfalls noch drei Tore schoß. Die beiden anderen Treffer erzielten Mike Arenz und Mario Sabel. Bei den Gästen erreichte kein Spieler Normalform.

 

 

 

Der Aufsteiger erreichte den Platz an der Sonne

Bezirksliga: Osterspai - Untermosel 0:0

OSTERSPAI. ROB. Der VfL Osterspai ist Tabellenführer! Nach dem 0:0 gegen die SG Untermosel erreichte der Aufsteiger Dank der besseren Tordifferenz den Platz an der Sonne in der Bezirksliga Mitte.

Damit hätte wohl vor Saisonbeginn am Rhein niemand gerechnet. Entsprechend groß ist die Begeisterung im Verein. Damit seine Jungs nicht abheben, trat Spielertrainer Marc Mies nach der Partie gegen die SGU schnell die Euphorie-Bremse: „Wir dürfen die Tabellensituation nicht überbewerten. Die Saison ist noch lang.“

Gegen die Gäste von der Mosel tat sich der VfL sehr schwer. Die klareren Torchancen verzeichnete Untermosel. Osterspai hatte nur eine große Gelegenheit zur Führung. Torjäger Joachim Knop, der ansonsten für gewöhnlich als Verwerter auftritt, glänzte ausnahmsweise auch in der Rolle des Vorbereiters. Er bediente André Reifferscheid im Strafraum, der schoß aber über den Kasten der SGU (25.).

Klare Feldüberlegenheit hingegen konnte sich keine Mannschaft erarbeiten. In der kampfbetonten Partie schenkten sich beide Teams nichts. Die Gäste überzeugten vor allem durch schnelles Spiel aus dem Mittelfeld. „Hier hat unser Torwart Markus Henrykowski des öfteren geschickt den Einschußwinkel für den Gegner verkürzt“, lobte Marc Mies nach dem Spiel. „Sonst hätte es mehrmals gefährlich werden können.“

Mit der Leistung seiner Mannschaft zeigte sich Spielertrainer Marc Mies sehr zufrieden: „Wir haben jederzeit dagegengehalten. Vom Gegner war ich sehr überrascht. Untermosel präsentierte sich wesentlich stärker als noch vor zwei Wochen in Dahlheim.“

 

 

 

Zahlreiche Chancen nicht genutzt

Bezirksliga: Der SG Untermosel reichte gegen den TuS Rhens ein Tor von Michael Dötsch

VON WILFRIED ZILS

KOBERN. Daß Ergebnisse von Vorbereitungsspielen in ihrer Aussagekraft manchmal Null nahe kommen, das mußte der TuS Rhens in Kobern erfahren. Setzte sich die Elf von Trainer Hans-Peter Heidt seinerzeit noch deutlich mit 5:1 gegen die SG Untermosel/D. durch, so konnte man nun, am 5. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte, keinen Treffer erzielen. Der Treffer von Michael Dötsch reichte vielmehr zu einem verdienten Heimerfolg der Moselaner.

Dabei boten sich den Gastgebern in der ersten Halbzeit etliche Möglichkeiten, um die Partie klar zu entscheiden. Aber die SGU-Angreifer gingen nicht gerade pfleglich um mit den Nerven ihres Trainers, ließen auch die besten Chancen ungenutzt. Bis zur 18. Minute, als Thomas Kneip im Rhenser Gehäuse dann doch hinter sich greifen mußte. Vorausgegangen war eine schöne Kombination der Kreativabteilung von der Untermosel: Thomas Hilgert bediente Achim Rogalski, dieser traf nach einem Solo nur den Pfosten, doch Torjäger Michael Dötsch hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz die Führung (und letztlich auch den Endstand) zu erzielen. Pech hatte anschließend noch Alberto Daraio mit seinen beiden Pfostentreffern (31., 32.), Dötsch verpaßte in der 34. Minute dann seinen zweiten Treffer, als er Kneip schon überspielt hatte, das leere Tor aber nicht traf.

Die Rhenser Spielgestalter Guido Günster und Farid Fachat hatten demgegenüber einen schwachen Tag erwischt und konnten dem Spiel ihrer Mannschaft kaum Impulse verleihen.

Und so hatte auch nach der Pause die SGU zahlreiche Chancen, die jedoch auch weiterhin nicht genutzt werden sollten. Wobei mit zunehmender Spieldauer die Aktionen der Platzherren nervöser, die Gäste aus Rhens nahezu gleichwertig wurden. In der letzten halben Stunde hatten die Gäste dann sogar mehr Spielanteile. Die einzige Gefahr für das Gehäuse von Uwe Knodt ging aber erst unmittelbar vor dem Schlußpfiff von Farid Fachat aus, der bei einem Freistoß nur die Torlatte traf.

„Wichtig für uns war, daß wir drei Punkte erreicht haben. In Osterspai haben wir zwar besser gespielt, aber lediglich einen Zähler geholt,“ zeigte sich SGU-Stürmer Achim Rogalski zufrieden.

SG Untermosel: Knodt, Conrad, Dittert, Arenz, Bleser, Simonis, Daraio, Hilgert, Sabel, Rogalski (75. Madunic), Dötsch.

TuS Rhens: T. Kneip, Müller, Walter (64. Houssine), Volk, Schlieker (78. Hürter), Rüdell, Günster (40. Jüngling), Schneck, M. Kneip, Fachat, Nick.

 

 

 

Die kleine Sensation

Ehrbachtals eindrucksvoller erster Sieg

NEY. PK. „Wir melden uns zurück. Heute ist bei der SG Ehrbachtal eine Mannschaft geboren worden.“ Gewohnt bildreich waren die Worte des Ehrbachtaler Trainers Bahman Foroutan nach dem Schlußpfiff. Ungewohnt dagegen das Ergebnis: Mit 5:1 (1:1) bezwangen die Hunsrücker Bezirksligafußballer die SG Untermosel und landeten damit ihren ersten Saisonsieg in eindrucksvoller Manier.

Kalt erwischt wurde die SG Ehrbachtal allerdings schon in der zweiten Minute, als ein Abpraller beim Untermosel-Stürmer Thomas Schambach landete, der zum 0:1 einschoß. Von diesem Gegentreffer zeigte sich der Gastgeber aber unbeeindruckt und drängten auf den Ausgleich, den Heiko Wickert nach einem Foul an Andreas Braun per Elfmeter erzielte. Weitere gute Chancen ließ man ungenutzt.

In der zweiten Halbzeit schlug sich die Überlegenheit der Ehrbachtaler dann auch in Toren nieder. Nikolai Foroutan eröffnete in der 60. Minute den Torreigen mit dem 2:1. Innerhalb von 15 Minuten erhöhten Christian Kapp mit zwei Treffern und zwischenzeitlich Christian Busch zum 5:1-Endstand.

„Bis zur 76. Minute haben wir Spiel und Gegner kontrolliert. Dann haben sich wieder die alten Fehler eingeschlichen. Die Mannschaft ist nachlässig geworden, und die Absicherung nach hinten hat gefehlt“, holte sich Trainer Bahman Foroutan in der letzten Viertelstunde noch eine heisere Stimme.

 

 

 

Erfolgreiche Umstellung

KOBERN. WZI/DK. Die taktische Umstellung für die zweite Halbzeit zahlte sich aus: Als Jürgen Spies und Albert Vogt auf dem Feld die Plätze getauscht hatten, bog Fußball-Bezirksligist SSV Mülheim-Kärlich auf die Siegerstraße ein und setzte sich nach Toren von Steinhagen und Klein mit 2:0 (0:0) gegen die SG Untermosel/Dieblich durch. (Spieler-)Trainer Spies, der die Partie am gestrigen Abend auf der Liberoposition begonnen hatte, mußte nämlich mit seiner Elf zunächst einem spielerischen Übergewicht der Gastgeber trotzen. So hatte Michael Dötsch in der 33. und 40. Minute jeweils den Führungstreffer für die SGU auf dem Fuß, schob das Leder aber beide Male links am Gehäuse vorbei. Die mangelnde Chancenausnutzung sollte sich, als Spies sich ins offensive Mittelfeld begab, rächen. Achim Rogalsky rüttelte den SSV mit einem Lattentreffer zwar nochmals auf. Eine Minute später jedoch brachte Holger Steinhagen (56.) die Gäste in Führung, knapp zwanzig Minuten später besorgte Klaus Klein (74.) dann den Endstand.

 

 

 

 

Doppelschlag sorgte für die Entscheidung

Bezirksliga: SGU gewann

SG Untermosel/D. - SV Remagen 4:1 (1:1)

„Schlecht gespielt, aber gewonnen,“ das war das Fazit des verletzten SGU-Kapitäns Mathias Reif. Nachdem Mario Sabel in der 20. Minute für die Führung der Moselaner gesorgt hatte, glichen die Gäste unmittelbar vor der Halbzeit aus. Im zweiten Durchgang brachte ein Doppelschlag von Thomas Hilgert und Mike Arenz in der 65. und 66. Minute die Entscheidung. Den vierten Treffer erzielte Gjon Bekay.

 

 

 

Ein simpler Preßschlag entschied die Partie

FV Rübenach zitterte sich zum 1:0 gegen die SG Untermosel - Peter Lucas kam, sah und traf

Von Wilfried Zils

Rübenach. Zitterpartie für die Anhänger des FV Rübenach. Bis zum Schlußpfiff mußten sie bangen, bis der 1:0 (1:0)-Erfolg des Bezirksligisten gegen die SG Untermosel feststand.

In Rübenach wurde deutlich, daß alle Überlegungen beider Trainer, wie man spielen soll, häufig vergebens sind: Ein simpler Preßschlag entschied die Partie. In der 16. Minute verletzten sich dabei Rübenachs Fronlin Toma und Untermosels Markus Conrad so stark, daß beide ausschieden.

Für Toma kam der angeschlagene Peter Lucas, Rolf Dittert ersetzte Conrad. Dittert übernahm fortan die Bewachung von Lucas, und bis auf eine Szene tat er dies mit Erfolg. Die einzige Unaufmerksamkeit seines Gegenspielers nutzte Lucas in der 38. Minute zum entscheidenden Treffer. Vorausgegangen war ein Freistoß von Jürgen Alsbach.

Ansonsten hatten die Gäste in der ersten Halbzeit leichte Vorteile. Nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer hatte Thomas Bleser die Chance zum Ausgleich, aber sein Schuß landete nur am Pfosten.

Nach der Pause verstärkte Untermosel den Druck, Rübenach kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Zeitweise entwickelte sich ein Powerplay in Richtung Tor der Platzherren. Zweimal traf die SGU auch, aber Schiedsrichter Aslan Basibüyük entschied in beiden Fällen auf Abseits. Zumindest die erste Entscheidung war sehr umstritten. Vor allem der in der 68. Minute ins Spiel gekommene Achim Rogalski war eine ständige Gefahr. Jörg Siewert war nur fünf Minuten sein Gegenspieler, denn in der 73. Minute erhielt er wegen Foulspiels Gelb-Rot.

Die Schlußphase war von Hektik geprägt: Als drei Minuten vor Schluß Mike Arenz einen Einwurf schnell ausführen wollte, wurde er von einem Jugendlichen daran gehindert, wie bereits zuvor schon Thomas Bleser. Den anschließenden Schubser von Arenz ahndete der Unparteiische mit der Roten Karte - die Partie war daraufhin für fünf Minuten unterbrochen. Praktisch mit dem Schlußpfiff erhielt auch noch Hansi Kröber Gelb-Rot wegen absichtlichen Handspiels.

FV Rübenach: Abel, Herrmann, Noglik (46. Schwebig), Bengel, Bierwirth, Alsbach, Weber, Müller, Toma (16. Lucas), Siewert, Kollegs (82. Weber).

SG Untermosel:Wiersch, Conrad (16. Dittert), Schaefer, Arenz, Kröber, Daraio, Bleser, Hilgert, Sabel, Schambach (68. Rogalski), Madunic (46. Mans).

Schiedsrichter: Basibüyük.

Zuschauer: 90.

Tor: 1:0 Lucas (16.).

Rote Karte: Arenz (87.) wegen Tätlichkeit.

Gelb-Rote Karten: Siewert (73.) wegen Foulspiels, Kröber (94.) wegen absichtlichen Handspiels.

 

 

 

8:1 - SGU schoß Leimbach ab

Kobern. Schützenfest für die SG Untermosel/D.: Mit einer 8:1 (5:0)-Packung schickte man den SV Leimbach nach Hause. Mühelos spazierten die Spieler von Trainer Rainer Mauer durch die Reihen von Leimbach, bereits zur Pause war die Partie gelaufen. Im zweiten Durchgang tat Untermosel nicht mehr als nötig. Für die Platzherren trafen Mario Sabel (3), Achim Rogalski (2), Thomas Schambach, Daniel Mans und Hansi Kröber.

 

 

 

 

Nach Weins Feldverweis war’s gelaufen

SC 07 Bad Neuenahr kassierte ein 1:3 gegen Untermosel - Bungarten erzielte Ehrentor

Von Helmut Wirtz

Bad Neuenahr. Durchaus vermeidbar war die 1:3 (0:2)-Niederlage des SC 07 Bad Neuenahr gegen die SG Untermosel/Dieblich.Eine wichtige Rolle in dieser Bezirksliga-Begegnung spielte Schiedsrichter Ingo Neust aus Koblenz. In der Schlüsselszene des Spiels in der 22. Minute erkannte er nach einem Schuß eines Gästeakteurs auf Strafstoß. Dabei soll Michael Wein den Ball absichtlich mit der Hand geklärt haben - die strittige Folge: Rot. Den fälligen Handelfmeter verwandelte Hans-Günter Kröber sicher. SC 07-Spielertrainer Rainer Bell haderte mit dieser Entscheidung des Unparteiischen: „Das war kein Handspiel und damit auch kein Strafstoß und keine Rote Karte. Untermosel konnte danach sein Spiel aufziehen und hat uns klassisch ausgekontert.“ Eine Minute nach dem Rückstand vergab Jochen Jakobs die große Chance zum 1:1. Auch der Schuß von Andreas Koch fand nicht den Weg ins Tor (37.). Ein direkter Freistoß führte schließlich durch Achim Rogalsky zum vorentscheidenden 0:2 (43.).

Rogalsky war er es auch, der nach einem Solo Keeper Dirk Gemein mit einem Flachschuß erneut überwinden konnte (48.). Trotz Unterzahl und des klaren Rückstands waren die Platzherren stets um eine Ergebniskorrektur bemüht. „In den letzten 20 Minuten haben wir eindeutig das Spiel gemacht“, stellte Trainer Bell fest. In dieser Phase hatten Heintje Wohlgefarth per Freistoß (70.), Andreas Koch (80.) und Mino Cristofalo (90.) gute Möglichkeiten. Dem eingewechselten Peter Bungarten gelang nur noch das 1:3 (86.).

 

 

 

Rechnung ging nur zu Beginn auf

Bezirksliga: Der SSV Urmitz-Bahnhof kam bei der SG Untermosel mit 1:6 unter die Räder

Durch ein 6:1 (2:0) gegen den SSV Urmitz-Bahnhof konnte sich die SG Untermosel/Dieblich im vorderen Mittelfeld der Bezirksliga Mitte festsetzen.

 

Kobern-Gondorf. Allerdings taten sich die Schützlinge von SG-Trainer Rainer Maur gegen die stark ersatzgeschwächten Gäste wesentlich schwerer, als es das Ergebnis letztendlich vermuten läßt. „Unsere Chancenauswertung war in den ersten Halbzeit eine einzige Katastrophe“, kritisierte Maur das zeitweise harmlose Angriffsverhalten seiner Mannschaft. Hauptsächlich in den ersten dreißig Minuten der Partie wirkten die Platzherren ein wenig gehemmt und ideenlos vor dem Tor des SSV. Zusätzlich wurden die wenigen Möglichkeiten, die sich den Gastgebern boten, leichtfertig vergeben. „Anfangs ging meine Rechnung voll auf, als wir das Tempo sehr niedrig halten konnten“, resümierte Gäste-Coach Arno Dott, der auf mehrere Stammspieler verletzungsbedingt verzichten und auf drei Akteure der zweiten Mannschaft zurückgreifen mußte. Erst als Achim Rogalsky und Günther Kröber die SG Untermosel mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten mit 2:0 in Front schossen, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch der SSV Urmitz-Bahnhof gab sich noch keineswegs geschlagen. Als dann auch noch Mittelstürmer Jens Oster in der zweiten Halbzeit der völlig überraschende Anschlußtreffer gelang, witterten die Gäste Morgenluft. Mitten in die Drangperiode der Bahnhöfer sorgten die Platzherren für die endgültige Entscheidung. Erst gelang Mario Sabel mit einem schönen Flachschuß das 3:1, nur kurze Zeit später dem eingewechselten Thomas Schambach die Tore vier und fünf. Für den Schlußpunkt zum 6:1 sorgte mit dem Schlußpfiff der ebenfalls eingewechselte Stipe Madunic.

 

 

 

Die Talfahrt setzt sich weiter fort

Kobern-Gondorf.  Der BSV Weißenthurm verliert weiter: Auch gegen die SG Untermosel gab’s für den ehemaligen Verbandsligisten nichts zu ernten. Das Schlußlicht schlug sich zwar gegen die Gäste von der Mosel recht wacker, mußte aber am Ende deren Überlegenheit anerkennen. Mit 4:1 setzten sich die spielerisch besseren Gäste gegen den BSV durch. Dabei führte Untermosel schon mit 4:0, ehe Timo Rudolph in der 75. Spielminute per Elfmeter wenigstens den Ehrentreffer erzielte.

 

 

 

SG Untermosel - DJK Kruft 4:3 (2:1)

Tore: Thomas Schambach 2, Hansi Kröber, Mike Arenz
Spielbericht liegt nicht vor!

 

 

 

Mario Sabel war der Spielverderber

Bezirksliga Mitte: Untermosel holt 1:1 in Andernach und beschert Rübenach die Herbstmeisterschaft

Da hat die SG Untermosel der SG Andernach II aber gehörig in die Suppe gespuckt: Das 1:1 (0:0) vermasselte den Gastgebern nämlich die anvisierte Herbstmeisterschaft in der Fußball-Bezirksliga Mitte.

Von Gernot Stanke

Andernach. Über die gesamte Spielzeit war der vermeintliche Titelanwärter nicht in der Lage, den Sperriegel der Gäste entscheidend zu knacken. Lange Zeit sah es sogar nach einem torlosen Unentschieden aus.

Und es kam zunächst noch schlimmer für die ambitionierten Gastgeber: Mit einem Glücksschuß konnte Mario Sabel in der 78. Minute die konsternierten Andernach schocken: Sein Torschuß versprang auf dem Boden und fand den Weg ins Netz. Doch die Freude der Untermoselaner währte nur ganze sechs Minuten. Dann nämlich gelang dem kurz zuvor eingewechselten Fred Thelen per Kopf das hochverdiente 1:1.

Die Bäckerjungen blieben ansonsten im Agriff erschreckend blaß und konnten nur noch durch einen Pfostenschuß von Dirk Schmitz von sich reden machen. Lediglich Rechtsaußen Christoph Auer überzeugte in einer ansonsten eher schwachen Elf. Doch so sehr er sich auch bemühte, seine Flanken fanden keine Resonanz in der Mitte.

„Im entscheidenden Moment kamen wir einfach nicht hin. Heute fehlte ganz einfach das Salz in der Suppe“, brachte SG-Trainer Migo Saul die Offensivschwäche seiner Mannschaft auf einen einfachen Nenner.

SG Untermosel: Wiersch, Kröber, Elsner (85. Madunic), Hilgert, Darajo, Sabel, Mans, Dittert, Bleser (60. Reif), Schambach (75. Rogalsky), Arenz.

 

 

 

 

Liesenfeld mußte sich nur dreimal langmachen

Fußball-Bezirksliga: Aus der spielerischen Überlegenheit konnte die SGU keinen Vorteil ziehen - Ackermann, Becker und Schröder trafen für Hatzenport

Remis im Hinspiel, diesmal ein klarer 3:0-Erfolg: Im Mosel-Derby der Fußball-Bezirksliga Mitte setzte sich Aufsteiger SV Hatzenport/Löf gegen die SG Untermosel/Dieblich klar durch.

Von Markus Lochner

Löf. „Aufgrund der zweiten Halbzeit geht unser Erfolg in Ordnung. Spielerisch hatten die Gäste zwar einige Vorteile, zwingende Torchancen sprangen dabei jedoch nicht heraus“, sagte ein überglücklicher Peter Durst, Trainer des SV Hatzenport/Löf, nach dem 3:0 (1:0) im Derby der Fußball-Bezirksliga gegen die SG Untermosel/Dieblich.

In der Tat hatten sich die Spieler der SGU über weite Phasen der Begegnung als spielerisch dominant entpuppt, doch die Tore sollten schließlich nur dem Gastgeber gelingen. Knapp zwanzig Minuten hatte es allerdings gedauert, ehe sich die Truppe von Peter Durst etwas freigespielt hatte.

Dennoch blieben die Gäste weiter spielbestimmend. Doch Hektik, mangelnde Ballkontrolle und technische Fehler auf Seiten der Gäste machten es dem SV nicht besonders schwer. Ein Großteil der SGU-Schüsse landete in der Weitsprunggrube hinter dem Gehäuse von Keeper Johannes Liesenfeld, der sich lediglich dreimal hatte langmachen müssen.

Seine Vorderleute hatten sich bis dahin auf schnell vorgetragene Konter versteift, was kurz vor der Pause dann mit einem sehenswerten Kopfballtor durch Ralf Ackermann zum 1:0 „belohnt“ wurde - getreu dem Motto: Wer vorne seine Chancen verspielt, wird hinten bestraft. „Die spielerischen Vorteile bei den Gästen sind unübersehbar, dennoch wollen wir den Druck nach vorne verstärken“, lauteten daher das Halbzeit-Fazit und die Marschroute von Peter Durst, dem die „optischen“ Vorteile der SG Untermosel/Dieblich nicht nur wegen deren feuerwehrroter Trikots aufgefallen war.

Die effiziente Spielweise des SV Hatzenport/Löf sollte sich dann auch in der zweiten Spielhälfte durchsetzen. Während die SG Untermosel weiter „schön“, jedoch ohne zwingende Torchance agierte, beschränkte sich die Durst-Elf weiter auf das Konterspiel - und tat gut daran. Denn nachdem Markus Dany und Ralf Aldorf mit zwei Lattenknallern die Gästeabwehr wachgeschossen hatten, gelang Guido Becker in der 75. Minute der vorentscheidende, zu diesem Zeitpunkt aber überraschende Treffer zum 2:0.

Drei Minuten später erhöhte Thorsten Schröder gar auf 3:0 und sorgte somit für gute Laune bei seinem Trainer. „Ich bin mit der gezeigten Leistung hochzufrieden.“, hatte Peter Durst nach dem Schlußpfiff keine Probleme, ein positives Fazit zu ziehen.

 

 

 

 

Plazierter Schuß von Daraio ins Dreieck

Bezirksliga: SGU bezwang Dahlheim 1:0

KOBERN.

Ein Tor von Alberto Daraio bescherte der SG Untermosel/Dieblich in der Fußball-Bezirksliga Mitte den 1:0 (0:0)-Erfolg über die SG Dahlheim. Die etwa 100 Besucher hatten sich von der Partie des Tabellenvierten gegen den Fünften etwas mehr versprochen.

Spielerische Mittel waren selten zu sehen, und die ersten 45 Minuten brachten auch keine nennenswerten Vorteile für eines der beiden Teams. Auch im zweiten Durchgang waren die Spielanteile zunächst verteilt. Erst als der Dahlheimer Thomas Hamm in der 65. Minute die Rote Karte erhielt, konnte die SG Untermosel die Überzahl nutzen und sich besser in Szene setzen. Und dann traf Mittelfeldspieler Alberto Daraio in der 76. Minute schließlich mit einem plazierten Schuß genau ins Dreieck des Gehäuses.

 

 

 

 

Letztes Türchen geöffnet

SG Niederburg bleibt in diesem Jahr in den Heimspielen ungeschlagen

Die Fabelserie ist gelungen: Fußball-Bezirksligist SG Niederburg/Damscheid unterlag 1997 auf eigenem Platz keinem Meisterschaftsgegner.

NIEDERBURG. Gestern schickte die Elf um Trainer Jürgen Wittelsberger die SG Untermosel mit einer 1:4-Niederlage nach Hause.

Den besten Einstand gaben die beiden Torhüter. Drei hundertprozentige Chancen parierte der Niederburger Keeper Udo Engel und gab den Gastgebern so den nötigen Rückhalt. Auch sein Gegenüber zeigte eine herausragende Leistung und machte zahlreiche klare Möglichkeiten der Gastgeber zunichte.

Lennart Schuck eröffnete den Torreigen. Mit einem schön herausgespielten Treffer brachte er die Platzherren in der 20. Minute in Führung. Das schönste Tor des Tages erzielte Oliver Scherschlicht fünf Minuten später: Volley schoß er das Leder aus 16 Metern in den Winkel. Holger Link gelang die 3:0-Führung der Gastgeber, die durchweg das Spiel bestimmten.

Für einen Höhepunkt in der zweiten Hälfte sorgte Jens Muders mit seinem Tor zum 4:0 (71.). Schon in der Nachspielzeit schob Michael Keßler nach einer schönen Doppelpaßkombination mit Holger Link den Ball an den Pfosten. Im Gegenzug gelang den Gästen der Ehrentreffer.

„In den ersten 45 Minuten haben wir ein erfrischendes Spiel gezeigt. Nach der Pause haben beide Mannschaften nachgelassen“, resümierte der Niederburger Trainer. (ag)

 

 

 

 

4:2 für die SGU gegen Osterspai

KOBERN.

Einen gelungenen Start nach der Winterpause gab es für die Mannschaft von Rainer Maur: Gegen den VfL Osterspai setzte sich die SG Untermosel/D. in der Fußball-Bezirksliga Mitte mit 4:2 (2:1) durch. Zwar wurde der Sieg erst in der Schlußphase sichergestellt. Dennoch war der Erfolg hochverdient, hatte Untermosel doch ein deutliches Plus an Torgelegenheiten und drei Pfostenknaller vorzuweisen. Die jeweiligen Führungstreffer von Thomas Schambach und Mario Sabel konnten die Gäste zwar ausgleichen, aber Hansi Kröber mit einem Freistoß und Achim Rogalski per Alleingang sorgten für die Entscheidung.

 

 

 

 

Viel Stückwerk und noch mehr Fehlpässe

Bezirksligist TuS Rhens enttäuschte beim 0:2 gegen SG Untermosel/Dieblich - Trainer Weber: „Wir haben kein Herz gezeigt“

Die TuS Rhens rutscht immer weiter in den Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga ab: In einem schwachen Spiel genügte der SG Untermosel/Dieblich eine mäßige Leistung zum 2:0 Auswärtssieg. Die Luft im Abstiegskampf wird dadurch für die Rhenser immer dünner. - Im Abschluß unkonzentriert

Von Marcus Nick

RHENS. „So habe ich mir das nicht vorgestellt“. Franz-Josef Weber, der Rhenser Trainer, zeigte sich nach der Niederlage seiner Mannschaft sehr niedergeschlagen: „Ich bin mit der Einstellung meines Teams nicht zufrieden. Wir haben heute kein Herz gezeigt.“

Dabei präsentierten sich die Rhenser in einem schwachen Bezirksligaspiel vor allem in der ersten Halbzeit extrem unkonzentriert. Schon in der dritten Minute nutzte der Moselaner Thomas Schambach eine Unaufmerksamkeit der gesamten Abwehr zum 0:1. Der frühe Rückstand verunsicherte die TuS: Die meisten Zweikämpfe gingen in der Folgezeit verloren und die Abwehr glich einem Hühnerhaufen.

Auch im Spielaufbau blieb vieles Stückwerk, viele Fehlpässen verhinderten ein vernünftiges Zusammenspiel. Nur zu Beginn der zweiten Halbzeit ließen die Rhenser erkennen, daß sie gewillt sind, gegen den Abstieg zu kämpfen.

Doch die SG Untermosel konnte aus der Schwäche des Gegners kein Kapital schlagen. Zwar war das technisch versiertere Team feldüberlegen, spielte aber vor allem im Abschluß zu unkonzentriert.

So war es den Rhensern vorbehalten, die eigene schwache Leistung zu „krönen“: Zwei Minuten vor Schluß schoß Libero Michael Schlieker am eigenen Strafraum seinem Mitspieler den Ball in den Rücken. Den abspringenden Ball eroberte die SGU und Schlieker konnte nur auf Kosten eines Elfmeters klären - Hansi Kröber verwandelte sicher zum 0:2-Endstand.

Trotz des schwachen Spiels blickte Franz-Josef Weber der Zukunft optimistisch entgegen: „Wir stehen jetzt zwar sehr stark unter Druck, werden die Flinte aber nicht ins Korn werfen.“

 

 

 

 

Maur nach 1:1 enttäuscht

KOBERN.

Ein Spiel der verpaßten Gelegenheiten erlebten die Anhänger der SG Untermosel/D. beim 1:1 (0:0) gegen die SG Ehrbachtal. „Wir hatten Chancen, um zwei Spiele zu gewinnen. Aber das Ding wollte einfach nicht rein“, war SGU-Trainer Rainer Maur sichtlich enttäuscht. Erst in der 62. Minute konnte Thomas Schambach eine der zahlreichen Chancen zur Führung der Platzherren verwerten. Nach einer Standardsituation sieben Minuten vor dem Ende der Partie gelang den Gästen durch Trainersohn Nikolay Foroutan dann der Ausgleich.

 

 

 

Frank Zöller staubte zum Siegtreffer ab

Bezirksliga: SSV Mülheim-Kärlich sorgte für eine 1:2-Niederlage der SG Untermosel

Von Wilfried Zils

MÜLHEIM-KÄRLICH.

Eine kämpferisch hervorragende Leistung brachte dem SSV Mülheim-Kärlich in der Fußball-Bezirksliga Mitte drei Punkte gegen die SG Untermosel. Obwohl die Gastgeber fast 70 Minuten lang in Unterzahl spielten, setzte sich die Elf von Manfred Rönz mit 2:1 durch.

Die Platzherren begannen, wie vom Trainer gefordert, mit der nötigen Aggressivität in den Zweikämpfen und waren in der Anfangsphase die klar bessere Mannschaft. Bereits in der zwölften Spielminute ging der SSV durch einen Kopfballtreffer von Herbert Schüller mit 1:0 in Führung.

Als Mülheims Abwehrspieler Zeljko Gucanin nach einem Foul an Mario Sabel von Schiedsrichter Markus Jüris in der 23. Minute die Rote Karte vorgehalten bekommen hatte, erfolgte jedoch ein Bruch im Spiel des SSV. Die Moselaner übernahmen die Initiative, hatten plötzlich mehr Spielanteile, ohne aber das Gehäuse von Jörg Hermanski ernsthaft zu gefährden.

Sechs Minuten nach dem Wechsel kam die SG Untermosel dann aber durch Mathias Reif doch zum Ausgleich und hatte in der Folge noch Gelegenheiten durch Daniel Kilian und erneut Reif. In der Schlußphase konnte sich der SSV Mülheim-Kärlich jedoch vom Druck der Gäste befreien, erspielte sich mehrere Konterchancen, und in der letzten Spielminute war es dann Frank Zöller, der aus kurzer Distanz zum 2:1 einschoß.

Bernd Kunze hatte sich im Mittelfeld kraftvoll durchgetankt, zu Herbert Schüller gepaßt und SGU-Torhüter Michael Kresse dessen Schuß nur abklatschen können. Zöller hatte keine Mühe, für die Entscheidung zu sorgen. War Manfred Rönz („Ich muß ihr ein Riesenkompliment machen“) von seiner Mannschaft begeistert, so zeigte sich Untermosels Trainer Rainer Maur sehr enttäuscht: „Wie schon am vergangenen Wochenende scheiterten wir an unserer Chancenverwertung. So kann man nicht gewinnen.“

 

 

 

 

Ball vor erstem Tor nicht berührt

Der SV Remagen kassierte gegen die SG Untermosel ein vermeidbares 0:2

Von Helmut Wirtz

REMAGEN.

Bezirksligist SV Remagen bezog im Heimspiel gegen die SG Untermosel/Dieblich in einer mäßigen Partie ein vermeidbares 0:2 (0:1). Damit sind die Chancen, den viertletzten Platz noch zu erreichen, auf ein Minimum gesunken.

Die Gastgeber wurden kalt erwischt. Ohne den Ball berührt zu haben, schlug es bereits in der ersten Minute durch Thomas Schambach im Remagener Gehäuse ein. „Guido Bodenheim, Alfred Noll und Torhüter René Bartz haben da zugeguckt“, ärgerte sich SV-Trainer Engelbert Jarek und fuhr fort: „Von diesem Schock haben wir uns schwer erholt.“ In der Tat dauerte es einige Minuten, bis die Gastgeber nach einer Phase der Konfusion wieder in die Begegnung zurückfanden. Dann aber setzten sie die Gäste von der Mosel unter Druck.

„Wir haben gegen einen schwachen Gegner unsere Chancen nicht verwertet“, bedauerte Jarek. Martin Scharrenbroich (12.), Christoph Schmitz per Volleyabnahme (31.) und Hans Loechelt (40.) schafften es nicht, den Ball über die Linie zu befördern.

Nach dem Wechsel erarbeitete sich Remagen weiter Chance auf Chance. Florian Gottschalk (63.), Guido Bodenheim mit einem Kopfball (66.) und Alfred Noll, dessen Schuß von Gästetorwart Jürgen Wiersch gerade noch um den Pfosten gelenkt wurde (71.), setzten die Reihe der verpaßten Gelegenheiten aber nahtlos fort.

Das rächte sich zehn Minuten vor Schluß. Mario Sabel setzte ein Zuspiel von Mathias Reif zum 0:2 in die Maschen.

 

 

 

 

SG Untermosel - FV Rübenach 1:1

Spielbericht liegt nicht vor!

 

 

 

 

Zum rettenden Ufer sind es nur noch zwei Punkte

Bezirksliga: SV Leimbach bezwang Untermosel mit 3:1 - Zweimal Römer

Der SV Leimbach machte sich selbst das schönste Ostergeschenk. Durch das 3:1 (3:1) gegen den Tabellenvierten SG Untermosel/Dieblich hat die Elf von Trainer Jakob Weiler den direkten Bezirksliga-Klassenerhalt wieder vor Augen.

LEIMBACH. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt nur noch zwei Zähler. Klar, daß Weiler hochzufrieden war - mit einer Einschränkung: „Wir hätten den Sack früher zumachen müssen.“ Die Platzherren zeigten im ersten Abschnitt wohl ihre beste Saisonleistung. Bereits in der elften Minute fiel das 1:0. Nach einer Kopfball-Vorlage von Erasmus Jean war Torjäger Lothar Römer zur Stelle. Nur fünf Minuten danach der Ausgleich: Mario Sabel profitierte von einem Fehler von Leimbachs Torsteher René Schneider.

Für Leimbach zeigte in der Folge einmal mehr Römer seinen Wert. In der 19. Minute stand der Torjäger goldrichtig und erzielte das 2:1. Dirk Wenzel legte sogar das 3:1 nach (25.). Entschieden war damit aber noch lange nichts. Schneider machte seinen Lapsus vom 1:1 vor der Pause wieder gut (31./32./45.).

Nach dem Wechsel standen die Gastgeber stark unter Druck. In der 51. Minute fischte Schneider einen Distanzschuß von Hans-Günter Kröber aus dem Winkel, in der 70. Minute rettete Leimbachs Spielführer Guido Orth nach einem Kopfball von Sabel auf der Torlinie. Auch Thomas Hilgert und erneut Sabel blieben danach erfolglos (74./77.).

Auf der Gegenseite vergaben Orth (69.), Erasmus Jean (79.) und Römer (82.) nach gefährlichen Kontern.

 

 

 

 

Kröber brachte SGU auf Kurs

KOBERN. Der 3:2 (0:0)-Erfolg der SG Untermosel/D. gegen die stark abstiegsgefährdete SC Bad Neuenahr war schwer erkämpft. Die SGU fand nie zu ihrer spielerischen Linie, erst die Hereinnahme von Hansi Kröber brachte Besserung. Die Führung von Thomas Schambach konnte Fritz Wohlgefahrt zunächst ausgleichen, bevor erneut Schambach für das 2:1 sorgte. Nach dem 3:1 von Hansi Kröber gelang Neuenahr noch der Anschlußtreffer durch Khrem Nura.

 

 

 

 

Viel Stückwerk, viele Fehlpässe

Mageres 0:0 zwischen Urmitz und Untermosel

Es fielen nicht nur keine Tore am Bahnhof, auch sonst fehlte in der Partie zwischen dem SSV Urmitz-Bahnhof und der SG Untermosel/Dieblich vieles, was zu einem guten Bezirksligaspiel gehört.

Von Wilfried Zils

URMITZ. War das magere Remis nun ein Punktgewinn für die gegen den Abstieg kämpfenden Gastgeber oder hat man zwei Zähler verloren?

SSV-Spielertrainer Michael Roos entschied sich für die positive Variante: „Wenigstens wurde mal wieder zu-Null gespielt. Mit dem Punktgewinn bin ich nicht unzufrieden, immerhin spielten wir gegen den Tabellenvierten.“ Gerade eine der Tugenden des SSV, die Kampfkraft, wurde arg vermißt. Da man auch spielerisch wenig zu bieten hatte, entwickelte sich eine sehr schwache Partie. Vieles blieb Stückwerk, es gab kaum einmal eine Kombination über mehrere Stationen - das einzige, was man regelmäßig zu sehen bekam, waren Fehlpässe. Eine der wenigen Chancen für die Gastgeber verpaßte Sven Schmorleiz in der 75. Minute. Die zweite Großchance hatte Thomas Fritsch vor der Pause.

Auch SGU-Trainer Rainer Maur war Realist genug und sprach von einer schwachen Begegnung, die aber aus Sicht der Gäste erklärbar war: „Bei uns fehlten fünf Stammspieler, und gleich nach Spielbeginn fiel auch noch Mario Sabel verletzt aus“.

 

 

 

 

BSV kassierte mehr als ein Dutzend

KOBERN. Keine Probleme für die SG Untermosel/Dieblich: Mit 13:0 (8:0) gewann die Elf von Rainer Maur auf eigenem Platz gegen den BSV Weißenthurm. Die mit nur neun Spielern angetretenen Gäste vom Rhein wehrten sich so gut es ging, waren aber zwangsläufig einmal mehr ohne jede Chance. Bereits zur Pause führten die Moselaner, die auf dem vierten Platz der Bezirksliga Mitte liegen, mit 8:0 und ließen es im zweiten Durchgang gemächlich angehen. Dennoch sollten noch fünf weitere Treffer gegen den designierten Absteiger fallen. Die Torschützen für die SG Untermosel waren: Thomas Schambach (4), Frank Barth (4), Mathias Reif (3), Alberto Daraio und Daniel Kilian.

 

 

 

 

SGU unterlag der DJK 1:2

KRUFT. Den Verbleib in der Fußball-Bezirksliga Mitte sicherte sich die DJK Kruft/Kretz durch einen 2:1 (2:0)-Erfolg gegen die SG Untermosel/Dieblich. In den ersten 45 Minuten waren die Gastgeber deutlich überlegen, durch die Treffer von Michael Noll (21.) und Jürgen Elchner (24.) führte die DJK zur Pause völlig verdient. Als der SGU in der 75. Minute jedoch der Anschlußtreffer gelang, waren die Aktionen der Gastgeber von Hektik und Nervosität geprägt. Torhüter Ralph Marbach verhinderte aber in der Schlußphase ein mögliches Unentschieden.

 

 

 

 

SG Untermosel/D. - SG Andernach II 1:0 (0:0)

Die Relegationsteilnahme schon einen Spieltag vor Toresschluß in der Tasche tat den Bäckerjungen der Ausrutscher auf dem Koberner Kunstrasen nicht weiter weh. In der zweiten Hälfte mit dem unbedingten Willen zum Sieg die taktische Zurückhaltung lockernd, fingen sich die Gäste in der 70. Minute das spielentscheidende Kontertor zum 0:1 durch Untermosel-Sturmspitze Thomas Schambach ein. Fünf Minuten zuvor hatte Frank „Lucky“ Witt für die Andernacher getroffen, doch umsonst, denn der Unparteiische hatte eine Abseitsstellung gesehen. „Wir haben Druck bis zum Sechzehner gemacht, aber dann meist den freien Mann übersehen und so wieder haufenweise beste Chancen nicht genutzt“, sah sich Gästetrainer Migo Saul auch am letzten Spieltag vom „Syndrom“ der Bäckerjungen-Reserve genervt.