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13. Oktober 2018

1000 Tage Zuhause ungeschlagen

Herren Landesliga: SV Untermosel – HSG Römerwall II 29:25 (12:15) Spielprotokoll

Am Samstag war es endlich so weit: Das erste Heimspiel der neuen Saison stand auf dem Programm. Nach den beiden Niederlagen zu Saisonbeginn wollte man jetzt endlich das erste Erfolgserlebnis der Saison erzielen. Bis auf Nico Winkler konnte das Team des SVU in Bestbesetzung antreten. Der Gegner war bereits aus der vergangenen Saison bekannt, konnte zuletzt zwei mal knapp geschlagen werden. Dennoch war man aufgrund des überraschend deutlichen Sieges der HSG in der Vorwoche gegen Bendorf gewarnt.

Es entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie (5:5, 13.). Dennoch war man etwas unzufrieden, da die Abwehr immer wieder große Lücken aufzeigte. Zudem wurden im schnellen Spiel nach vorne zu viele Bälle verloren. In der Folge schaffte man es auch nicht, eine teils doppelte Überzahl zu seinen Gunsten zu nutzen. Bis zur Pause konnten sich die Gäste vom Römerwall sukzessive auf 12:15 absetzen.

Das positive Fazit zur Pause lautete, dass man noch erhebliches Steigerungspotenzial hatte. Doch der erste Treffer der zweiten Halbzeit gehörte den Gästen. Dennoch mündete die Umstellung der Abwehr auf eine 5:1 Deckung soweit in Erfolg, dass Römerwall etwas verunsichert werden konnte. So gelang es im Anschluss, mit solider Deckungsarbeit den Rückstand aufzuholen. Beim 18:18 (41.) war das Spiel ausgeglichen und kurz darauf folgte die erste Führung seit der Anfangsphase. Dennoch brauchte man bis zur 54. Minute, ehe man das erste Mal auf zwei Tore Differenz erhöhen konnte (25:23). Dieser 4:0 Lauf zum 27:23 (57.) war letztendlich Spielentscheidend. Die Partie endete mit 29:25. Durch die Steigerung in der zweiten Halbzeit, in der die Gäste nur zu 10 Treffern kamen (darunter 4 Siebenmeter), geht der Sieg völlig in Ordnung. Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle auch die gewohnt souveräne Leistung des Unparteiischen Thomas Kneilmann, der die Partie sehr gut leitete.

Auf den Tag genau hat der SVU damit seit exakt 1000 Tagen kein Liga-Heimspiel mehr in der Koberner Halle verloren! Dazu tragen die Zuschauer auch einen erheblichen Teil bei, die uns an diesem Wochenende auch trotz Kirmes und gleichzeitigem Heimspiel der Fußballer wieder unterstützt haben. Wir hoffen, die Serie noch weiter ausbauen zu können! Nach der schweren Auswärtspartie kommenden Samstag (19:00 Uhr) in Neustadt, folgt eine Woche später das nächste Heimspiel gegen den SSV Wissen.

CS / ha

 

22. September 2018

SVU verliert auch zweites Auswärtsspiel

Herren Landesliga: TuS Weibern II – SV Untermosel 36:24 (18:11) Spielprotokoll

Am Samstag musste der SVU zum sicherlich schwersten Auswärtsspiel der Saison beim Tus Weibern II antreten. In Weibern hat man die kuriose Situation, dass die zweite Mannschaft besser besetzt ist als die erste Mannschaft. Beim SVU herrschten alles andere als ideale Voraussetzungen, mit N. Kroth, J. Naunheim, M. Ritter, C. Apel, C. Kimling, T. Breitbach, C. Zepp, K. Kallweit und Kapitän O. Schmidt standen dem Team gleich 9 Spieler nicht zur Verfügung. Man hatte über Wochen versucht das Spiel zu verlegen. Leider wurden sämtliche Bitten um Verlegung durch den Weiberner Trainer abgelehnt.

Bedenkt man, wieviele Spiele in den letzten Jahren von Weibern verlegt wurden, ist dieses Verhalten nur schwer nachzuvollziehen. Das sich der SVU vom Betreten der Halle bis zur Abreise auch noch ständig Vorwürfe der Unsportlichkeit wegen des Verlegungswusches von Seiten des Weiberner Trainers gefallen lassen musste, zeigt schon eine fragwürdige Einstellung. Nötig hat man dies bei dem hervorragenden Kader auf Weiberner Seite eigentlich nicht.

Glücklicherweise ließen sich die Spieler beider Mannschaften von dem Verhalten nicht beeindrucken, es sollte über 60 Minunten ein faires Spiel bleiben. So kam Sebastian Schuler, der noch keine 2 Jahre auf der Torwartposition spielt, zu seinem ersten längeren Pflichtspieleinsatz. Als Torwartbackup hatte sich kurzfristig M. Metz zur Verfügung gestellt, der eigentlich die aktive Karriere beendet hat und gesundheitlich angeschlagen war. Die Offensive des SVU zeigte sich im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert, auch wenn man einigen Spielern anmerkte, dass sie das Spiel mit Harz nicht gewöhnt sind. Die Abwehr konnte am Beginn des Spiels, das trotz pünktlich vorliegender Spielerlisten mit 30 Minuten Verspätung begann, dem Druck der Weiberner Topscorer Hühmann und Nürenberg noch mit viel Bewegung und guten Blocks standhalten. Erst als mit M. Görres und J. Rißmann kurz hintereinander 2 Spieler angeschlagen vom Feld mussten, gelang es Weibern sich von 6:5 auf 10:6 abzusetzen. Bis zur Halbzeit baute Weibern den Vorsprung noch auf 18:11 aus.

Trotz des deutlichen Ergebnisses war man auf Seiten des SVU nicht unzufrieden. Einstellung und Kampfgeist stimmten. Und wenn der starke Benedikt Bininda nicht zahlreiche gute Würfe des SVU gehalten hätte, wäre das Halbzeitergebnis noch wesentlich enger ausgefallen.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste. Der SVU bekam den Angriff Weiberns nie ganz in den Griff, blieb aber selbst im Angriff gefährlich. Besonders der immer kämpfende M. Görres und der erstmals auf der Mitte agierende F. Naunheim konnten immer wieder sehenswerte Tore erzielen. Erst gegen Ende der Partie gelang es Marco Linder auch die Kreise von Hühmann einzuschränken und Schuler konnte diverse Würfe entschärfen. Es bleibt ein deutlicher 36:24 Sieg für Weibern, der zwar ein wenig zu hoch ausfällt, aber absolut verdient ist.

Das die Anfangsphase dieser Saison sehr schwer werden würde wusste man auf Seiten des SVU. Jetzt hat man in Ruhe drei Wochen Zeit, sich auf das erste Heimspiel der Saison vorzubereiten und eine Aufholjagd zu starten.

CM / ha

 

 

15. September 2018

Verpatzter Saisonstart

Herren Landesliga: TS Bendorf II – SV Untermosel 27:21 (14:9) Spielprotokoll

Am vergangenen Samstag war es soweit: Die neue Saison der Landesliga startete endlich auch für den SVU. Im ersten Spiel trat man auswärts bei Verbandsligaabsteiger Bendorf an. Trotz deren deutlicher Niederlage in der vergangenen Woche war man sich der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst.

Entsprechend konzentriert ging man in die Partie. Man konnte in den ersten Minuten durch eine solide Abwehr und funktionierendes Tempospiel besser starten als die Gastgeber und sich bis zum 2:6 einen kleinen Vorsprung erspielen. Die erste Zeitstrafe der Partie gegen den SVU nutzten die Gegner jedoch, um auf 5:6 heranzukommen. Aus unerklärlichen Gründen brachte das jede Menge Verunsicherung in die Reihen der Moselaner. Vorne war nicht mehr die nötige Bewegung vorhanden, abgesehen davon wurden auch einige Chancen liegengelassen. Bendorf zog Profit daraus, ging seinerseits mit 8:6 in Führung. Ein Time-Out sollte nun Besserung bringen, doch zunächst änderte sich noch nichts. Nach fünf torlosen Minuten auf beiden Seiten gelang dem SVU dann der langersehnte Anschlusstreffer zum 8:7 (21.), gut 14 Minuten hatte man zuvor kein Tor mehr erzielt. Die Gastgeber erhöhten ihren Vorsprung jedoch wieder und bauten das 11:9 (27.) zum 14:9 zur Pause aus.

In der Halbzeitansprache appellierte SVU-Coach Christian Metz vor allem an die Moral und den Kampfgeist, denn das ließ bisher über weite Strecken zu wünschen übrig. Zudem musste die Abwehr gegenüber den Schlussminuten wieder aktiver werden. Man besserte sich und so konnte der SVU bald auf drei Tore Unterschied verkürzen. Die Chancenverwertung blieb allerdings das größte Manko und daher lief man über die gesamte Spieldauer dem Rückstand hinterher. Bis zum 22:19 in der 53. Minute war der Ausgang des Spiels weiter offen. Doch statt eines Schlussfeuerwerks sahen die Zuschauer vom SVU leider nur Fehlzündungen. Gerade in dieser wichtigen Phase leistete man sich ein paar unvorbereitete und unüberlegte Abschlüsse mit geringen Erfolgsaussichten. Wie in jeder Schwächephase der Partie war Bendorf sofort zur Stelle und bestrafte. Spätestens beim 25:19 (56.) war die Partie gelaufen und der Traum von den ersten beiden Punkten geplatzt. Die Partie endete mit einer verdienten 27:21 Niederlage.

Sicherlich wäre bei entsprechender Leistung und Chancenauswertung mehr zu holen gewesen. Trotzdem muss man nun schnell mit der Niederlage abschließen und sich auf das nächste Spiel konzentrieren. Bereits nächste Woche tritt man erneut auswärts an. In Weibern spielt man nicht nur gegen extrem starke Gäste mit ehemals hochklassig aktiven Spielern, sondern wird auch mit dem Harz am Ball zu kämpfen haben. Dort bedarf es einer deutlichen Steigerung. Anpfiff in Weibern ist – sofern die Eifelaner weiterhin nicht auf den Verlegungsantrag des SVU reagieren oder diesen ablehnen – am kommenden Samstag (22.09.) um 17:30 Uhr.

CS / ha

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